DNS Erklärt: Unterschied zwischen den Versionen

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Spätestens seit der Einführung von IPv6 und der damit verbunden komplexen Schreibweisen der Adressen wird deutlich, dass ein Netzwerk von einem funktionierenden Namensauflösungsdienst abhängt. Hier kommt der Domain Name Service (DNS) ins Spiel. Dieser Dienst löst sowohl im internen Netzwerk als auch im Internet die entsprechenden Namen in IP-Adressen auf, die dann vom System verwendet werden.
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=== '''DNS-Namensauflösung''' ===
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----Jedes Betriebssystem benötigt einen DNS-Server im lokalen Netzwerk und/oder im Internet. Die Betriebssysteme benötigen einen eigenen Dienst, bei Windows ist es der "DNS-Client" und bei den neueren Ubuntu ist es "systemd-r" zum Auflösen von IP-Adressen. Diese Dienste werden z.B. benötigt damit Sie eine existierende Webseite Ihrer Wahl im Internet findet. In dem Bild möchte ich euch schematisch Darstellen, wie im groben eine DNS-Anfrage abläuft.
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==== '''Schematischer Ablauf''' ====
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Wenn im Lokalen DNS-Server kein Eintrag gefunden wird, ist der nächste Schritt automatisch der hinterlegte Internet-DNS-Server, sollte der Internet-DNS-Server kein Eintrag gefunden wird, ist die letzte Station einer der 14 ROOT-Server.
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==== '''Lokaler DNS-Server''' ====
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In den meisten Unternehmen ist sogar ein lokaler DNS-Server von Bedeutung, wenn man ein Active Directory von Microsoft benutzt, ist es um umgänglich so einen Server zu betreiben. Dieser Dienst ist meistens auf dem Domain Controller installiert, konfiguriert und administriert, auch wenn mehrere Domains Controller betreibt, bleibt das Vorgehen immer gleich. Hat auch den Vorteil, dass man interne Server mit Namen bzw. mit Hostnamen ansprechen kann, ob die automatisch Hinterlegt wurden oder nicht spielt keine Rolle. Die funktioniert natürlich nicht mit einem Internet-DNS-Server nicht, wenn man die Server von außen verfügbar macht.
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==== '''Internet-DNS-Server''' ====
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Ob man einen Lokalen DNS-Server betreibt oder nicht, aber man muss immer einen Forwarder angeben. Damit ist gemeint, dass jede Anfrage aus dem Lokalen Netzwerk kommt und keine IP-Adresse gefunden wird, wird diese Anfrage an die hinterlegten Internet-DNS-Server weitergeleitet wird, damit diese Aufgelöst werden kann.
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Version vom 15. November 2020, 11:20 Uhr



Spätestens seit der Einführung von IPv6 und der damit verbunden komplexen Schreibweisen der Adressen wird deutlich, dass ein Netzwerk von einem funktionierenden Namensauflösungsdienst abhängt. Hier kommt der Domain Name Service (DNS) ins Spiel. Dieser Dienst löst sowohl im internen Netzwerk als auch im Internet die entsprechenden Namen in IP-Adressen auf, die dann vom System verwendet werden.

DNS-Namensauflösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Jedes Betriebssystem benötigt einen DNS-Server im lokalen Netzwerk und/oder im Internet. Die Betriebssysteme benötigen einen eigenen Dienst, bei Windows ist es der "DNS-Client" und bei den neueren Ubuntu ist es "systemd-r" zum Auflösen von IP-Adressen. Diese Dienste werden z.B. benötigt damit Sie eine existierende Webseite Ihrer Wahl im Internet findet. In dem Bild möchte ich euch schematisch Darstellen, wie im groben eine DNS-Anfrage abläuft.

Schematischer Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn im Lokalen DNS-Server kein Eintrag gefunden wird, ist der nächste Schritt automatisch der hinterlegte Internet-DNS-Server, sollte der Internet-DNS-Server kein Eintrag gefunden wird, ist die letzte Station einer der 14 ROOT-Server.

DNS Anfrage.png

Lokaler DNS-Server[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den meisten Unternehmen ist sogar ein lokaler DNS-Server von Bedeutung, wenn man ein Active Directory von Microsoft benutzt, ist es um umgänglich so einen Server zu betreiben. Dieser Dienst ist meistens auf dem Domain Controller installiert, konfiguriert und administriert, auch wenn mehrere Domains Controller betreibt, bleibt das Vorgehen immer gleich. Hat auch den Vorteil, dass man interne Server mit Namen bzw. mit Hostnamen ansprechen kann, ob die automatisch Hinterlegt wurden oder nicht spielt keine Rolle. Die funktioniert natürlich nicht mit einem Internet-DNS-Server nicht, wenn man die Server von außen verfügbar macht.

Internet-DNS-Server[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ob man einen Lokalen DNS-Server betreibt oder nicht, aber man muss immer einen Forwarder angeben. Damit ist gemeint, dass jede Anfrage aus dem Lokalen Netzwerk kommt und keine IP-Adresse gefunden wird, wird diese Anfrage an die hinterlegten Internet-DNS-Server weitergeleitet wird, damit diese Aufgelöst werden kann.